Welche Vorkenntnisse muss ich mitbringen?


Sie müssen keine Segel- oder Bootskenntnisse besitzen. Wir bringen Ihnen alles bei. Anfänger sind willkommen beim Bodensee-Skipper. Aber: Sie sollten schwimmen können! Nichtschwimmer dürfen an der Ausbildung nicht teilnehmen (Vorkenntnisse für SKS-Ausbildungstörns, siehe HIER)




Werde ich seekrank?


Bodensee: Normalerweise gibt es auf dem Binnensee keinen starken Seegang, der eine Seekrankheit verursacht. Und bei rauhem Wetter oder Sturmwarnung finden grundsätzlich keine Kurse statt.

Meer: Seekrankheit ensteht durch einen stärkeren Seegang. Maximal 20% der Personen auf dem Schiff leiden an den ersten Tagen auf See an leichter Seekrankheit. Dies zeigt sich durch Übelkeit und Schwindelgefühl. Sobald wir einen Hafen erreichen bzw. nicht mehr den Wellen ausgesetzt sind, verschwinden diese Symptome. Spätestens nach dem dritten Seetag – so unsere Erfahrung – das Unwohlsein überwunden. Rund um das Thema Seekrankheit und Hilfsmittel finden Sie im Internet zahlreiche Informationen. Spezielle Medikamente gegen Reisekrankheit und Übelkeit sollten Sie vorab mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.




Sollte ich besser schwindelfrei sein?


Nur wenn Sie auf die Mastspitze klettern wollen... (Spaß!)




Muss ich auf dem Schiff mitarbeiten?


Bodensee: Grundsätzlich kann ein Skipper sogenannte "seemännischen Arbeiten" an Bord ganz alleine durchführen. Wir freuen uns allerdings immer darüber, wenn Mitsegler und Gäste mit anpacken und erste Erfahrungen sammeln.

Meer: Auch hier sind Sie zunächst Gast an Bord und der Skipper schafft alle Arbeiten gut alleine, freut sich aber über Mithilfe. Der Bereich der sogenannten Backschaft (Haushaltsaufgaben wie Kochen, Abräumen und Putzen) ist traditionell Job der Mitsegler an Bord. Hier helfen alle mit, freiwillig oder nach eine festgelegten Arbeits- und Tageplan. Sondervereinbarungen und -wünsche sind vor dem Törn beim Skipper anzumelden.




Muss ich sportlich und körperlich fit sein?


Sportlichkeit, Fitness und Beweglichkeit sind Vorteile für einen Bordaufenthalt, aber keine Voraussetzung. Jeder kann sich im Segelteam so einbringen, wie er es für richtig hält. Dank moderner Bord- und Segeltechnik können auch Menschen mit geringer Fitness den Freizeitsport Segeln ausüben.




Wie funktioniert die Verpflegung?


Bodensee: Je nach Ausflugstyp und Fahrtdauer sind Verpflegung und Getränke inklusive. Alle Leistungen haben wir bei den Angeboten auf der Webseite genau beschrieben.

Meer: Vor Törnbeginn kaufen wir nach den Wünschen der Teilnehmer ein und sichern somit eine Grundversorgung an Bord. Auf jeder von uns genutzten Segelyacht gibt es neben einem Kühlschrank auch einen Gasherd mit Backofen plus übliche Küchengeräte, Teller, Tassen und Besteck. An einigen Tagen kochen wir selbst, an anderen wird in Restaurants gegessen.




Gehen wir mal an Land?


Bodensee: Landgänge und Pausen in einem Hafen bieten wir bei individuell gecharterten Törns und nach vorheriger Absprache an.

Meer: Bei Segeltörns ohne Ausbildungscharakter wird in der Regel nachts nicht gefahren. Wir übernachten dann in Stadthäfen, Marinas oder vor Anker in einer geeigneten Bucht. Wenn es an Land schöne Orte oder historische Stätten zu sehen gibt, können wir auch längere Landgänge einplanen.




Kann ich auf dem Deck schlafen?


Grundsätzlich ist dies im Hochsommer möglich und wird auch gerne genutzt. Zu anderen Jahreszeiten bringt der Morgentau aber Feuchtigkeit und kühle Luft mit sich. Ob Sie unter dem Sternenhimmel schlafen wollen, müssen Sie selbst entscheiden.




Gibt es beim Ausbildungstörn auch Freizeit?


Wer eine Ausbildung macht, will und muss an Bord lernen und deshalb mit anpacken. Das heißt aber nicht, dass der Spaß bei unseren Törns zu kurz kommt. Immer wenn möglich ist, legen wir Badepausen ein, machen Mittagsruhe oder Mittagschlaf. Abends besuchen wir auch Kneipen und Restaurants in den Häfen. Unser Motto: Wer gut erholt ist, absolviert auch die Trainings und Lerneinheiten besser.




Wie eng ist es an Bord?


Die Kabine einer Segelyacht ist keine "Suite Superior" wie im Luxushotel. Sportsegeln ist Abenteuer und Leben auf dem Wasser. Für jeden Mitsegler steht aber eine Kabine mit Doppelbettkoje/Doppelbelegung zur Verfügung. Ausreichend Stauraum für Gepäck ist ebenfalls vorhanden. Gut zu wissen: Die meiste Zeit verbringen wir an Deck, bei Landgängen oder beim Schwimmen im Wasser. An Bord selbst gehen wir stets respektvoll und freundlich miteinander um. Die Gemeinschaft zählt.




Brauche ich spezielle Segelkleidung?


Bodensee: Nein. Aber Sie sollten immer dabei haben:

  • Wechselkleidung und Ihre Kleidung der Wetterlage anpassen.
  • An Bord dürfen Sie nur bequeme Sport- oder Freizeitschuhe mit heller und glatter Sohle tragen, um Beschädigungen durch kleine Steine am Schuh zu vermeiden. Gerade das Deck ist empfindlich dafür. Bei schönem Wetter ist es üblich, sich barfuß auf dem Schiff zu bewegen.
  • Empfehlenswert an Bord: Kopfbedeckung gegen Sonne und Sonnenbrille
Am Meer: In den Sommermonaten auf jeden Fall eine leichte, aber wasserdichte Jacke und Hose dabei haben. Plus Kopfbedeckung gegen Sonne, Sonnenbrille und sportliche Schuhe mit heller Sohle. Gummistiefel? Die brauchen wir im Sommer eigentlich nicht. Wenn Sie welche haben, zur Vorsicht mitnehmen. Generell ist für das Segeln auf dem Meer eine sportliche und bequeme Kleidung ratsam. Für Frühjahr und Herbst sind wärmere und wasserdichte Bekleidung notwendig, denn es kann längere Zeit auch regnen. Gummistiefel sind ein Muss in diesen Monaten. Tipp: Wenn Sie unsicher sind in Sachen Bordbekleidung, dann fragen Sie uns oder holen Sie Rat in einem Fachgeschäft für Sport- und Yachtbedarf.




Wo kann ich mich duschen?


Bodensee: Unsere Segelyacht verfügt über einen Waschbecken in der Nasszelle sowie eine Heckdusche an Deck. Im Sommer gibt es zudem in fast jedem Hafen am Bodensee Duschgelegenheiten. Lounge-Boot: Hier ist keine Dusche vorhanden. Meer: Grundsätzlich kann an Bord an der Heckdusche (oben auf dem Deck) oder in den "Nasszellen" unter Deck geduscht werden. Alles ist jedoch sehr eng und verbraucht auch den begrenzten Wasservorrat schneller. Wir raten deshalb, die Duschräume an Land zu nutzen – entsprechende Angebote gibt es in den Marinas und Häfen, die wir anfahren.




Gibt es eine Toilette an Bord?


Bodensee:
Auf unserer Segelyacht gibt es eine Toilette im Unterdeck, die während der Ausflüge benutzt werden kann. Auf dem motorbetriebenen Lounge-Boot gibt es leider keine Toilette. Deshalb sind die Ausflugsfahrten auf diesem Schiff auf maximal 2-2,5 Stunden begrenzt. Wenn wir länger unterwegs sind, machen wir Pause in einem Hafen, wo Toiletten vorhanden sind.
Beim Chartern vom Loung-Boot können Sie auf Wunsch eine Porta Potti mitbekommen.

Meer:
Auf den größeren Yachten gibt es mindesten 1-2 Nasszellen mit Toilette, manchmal sogar 4.




Was passiert bei Sturm und Schlechtwetter?


Bodensee: Es gibt zwei Warnstufen am „Schwäbischen Meer“: Die Erste wird bei Starkwind aktiviert. Unsere Boote sind jedoch für stärkeren Wind und Seegang ausgelegt – und so können wir auch bei dieser Wetterlage schöne und spannende Stunden auf dem See erleben. Wird Sturmwarnung ausgelöst, fahren wir nicht hinaus bzw. kehren sofort in einen sicheren Hafen zurück. Sicherheit wird beim Bodensee-Skipper groß geschrieben. Meer: In der Regel weiß der Skipper über die Bordtechik, wann ein Unwetter aufzieht. Dann wird vorher ein Hafen oder ein geeigneter, sicherer Liegeplatz angesteuert, wo der Sturm "abgewettert" wird. Die Zeit kann mitunter zu Besuchen an Land und Ausflügen genutzt werden.




Wofür ist die Bordkasse da?


Bodensee und Meer: Sie ist eine Gruppen/Crew-Kasse, in die alle Teilnehmer einzahlen. Mit dem Geld werden alle Kosten beglichen, die für das Schiff während der Tour anfallen – z.B. Dieselkraftstoff, Hafengebühren und Endreinigung. Außerdem dient die Kasse dazu, Lebensmittel (Essen und Trinken) für die Crew und den Skipper einzukaufen. Die Erfahrung zeigt, dass wir rund 150 Euro pro Woche für die Bordkasse benötigen. Restaurantbesuche oder touristische Programme an Land werden jeweils individuell bezahlt.




Wieviele Seemeilen fahren wir in einer Woche?


Bodensee: -- Meer: Im Mittel sind es meistens zwischen 120 und 200. Sollten Sie für Ihren Segelschein dringend noch Meilen benötigen, können diese meist auch zusätzlich "ersegelt" werden, wenn Skipper und Crew einverstanden sind.




Erhalte ich ich eine Bestätigung für die Seemeilen?


Bodensee: -

Meer: Natürlich! Am Törnende bestätigt der Skipper alle gefahrenen Seemeilen.




Was ist, wenn es mir an Bord nicht gefällt?


Bodensee und Meer: Wenn Sie Probleme mit den anderen Gästen und der Crew haben oder aus sonst einem Grunde das Schiff verlassen wollen, sprechen Sie uns umgehend an. Gemeinsam finden wir sicher eine Lösung. Beachten Sie, dass für die gebuchten Kurse Geschäftsbedingungen existieren, auch was den Rücktritt betrifft.




Sind Kinder an Bord erlaubt?


Bodensee:
Bei unseren Ausflugsfahrten mit Skipper sind Kinder ab 2 Jahren jederzeit willkommen an Bord. Kinder-Schwimmwesten stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Für Aufsicht und Haftung für Kinder sind bei allen Touren Sie verantwortlich.

Meer:
Ab 14 Jahren können Jugendliche an unseren Ausbildungsfahrten teilnehmen. Die Prüfung können sie allerdings erst im Alter von 16 Jahren ablegen. Machen wir einen Urlaubstörn aus unserem Angebot, dann sind Kinder ab 6 Jahre willkommen an Bord – allerdings sollten Sie vorab die Einwilligung der anderen Gäste an Bord eingeholt haben.

Wenn Sie eine Yacht alleine für sich und mit Skipper chartern, steht es Ihnen frei, ob Sie Kinder mitnehmen. Unser Rat ist jedoch, dass Kinder mindestens 2 Jahre alt sein sollten.




Sind Hunden an Bord erlaubt?


Bodensee:
Hunden sind an Bord nicht erlaubt

Meer:
Tiere bei einem Törn auf dem Meer? Auf den meisten Booten unserer Segelpartner am Meer sind Tiere nicht erlaubt. Sie können uns jedoch frühzeitig eine Anfrage stellen und wir prüfen Ihren Wunsch.





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